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Finanzierungsmodelle im Social Entrepreneurship?

Nachdem Susi nun verstanden hat worum es im Social Entrepreneurship geht und der festen Überzeugung ist, dass sie ihr eignes Sozialunternehmen gründen möchte, steht Sie nun vor der nächsten großen Frage:

Hmm... wie kann ich mein Vorhaben finanzieren und welche Möglichkeiten habe ich als Social Entrepreneurin?




In Deutschland sind geeignete Fördermöglichkeiten und Rahmenbedingungen für das Sozialunternehmertum noch in der Entwicklungs- bzw. Anpassungsphase. Das liegt daran, dass die Finanzierungsmöglichkeiten des wirtschaftlichen und wohlfahrtsstaatlichen Sektors bislang voneinander getrennt waren. 

Für Social Entreprneur*innen gibt es jedoch einen entscheidenden Vorteil. Und zwar, dass finanzielle Mittel aus unterschiedlichen Sektoren zur gleichen Zeit erworben werden können.

Zum Einen kann das Sozialunternehmen eigene Gelder erwirtschaften, z.B. durch den Verkauf eigener Produkte und Dienstleistungen oder durch Mitgliedsbeiträge. Zum Anderen können Gelder durch öffentliche Zuschüsse, Spenden oder Crowdfunding erworben werden.

Die Zuschüsse können auf regionaler, Landes-, Bundes- und EU-Ebene beantragt werden.

Außerdem können Sozialunternehmen auf soziale Beteiligungsfonds oder Social-Venture-Capital zurückgreifen. Dabei steht für die Kapitalgeber die soziale Rendite viel mehr im Vordergrund als die finanzielle Rendite. 

Dabei wird das Geschäftsmodell vor allem auf ihren gesellschaftlichen und sozialen Mehrwert überprüft und bewertet. In diesem Kontext wird auch von Social Return on Investment gesprochen. Wenn die Kapitalgeber sowohl das Ziel einer sozialen und finanziellen Rendite verfolgen, sprechen wir von Blended Value Proposition.

Super, denkt sich Susi und beginnt sofort damit nach geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten zu recherchieren.

© 2020 Sosimpel!

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